Leistungen

Profitieren Sie von einem umfangreichen Leistungsangebot in unserer therapeutischen Praxis.

Krankengymnastik zählt zur Bewegungstherapie und dient der Wiederherstellung und Steigerung der körperlichen Belastbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Zur Verbesserung der Ausdauer, zur Kräftigung und Stabilisation des gesamten Körpers bei nahezu allen Erkrankungen von Sportverletzungen bis hin zu Operationen und Herzerkrankungen ist Krankengymnastik das Heilmittel der Wahl.
Während der Behandlung finden sowohl aktive und passive Bewegungsübungen wie auch manuelle Techniken an Muskulatur und Gelenken Anwendung, um die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Weiterhin fördern Kräftigungs- und Koordinationsübungen die Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Voraussetzung für einen nachhaltigen Therapieerfolg ist die eigenständige Fortführung des Übungsprogramms über die physiotherapeutische Behandlung hinaus!

(nach Vollendung des 18.Lebensjahrs)
Diese spezielle Form der Krankengymnastik dient der Behandlung von Bewegungsstörungen, die durch das zentrale Nervensystem verursacht sind, wie zum Beispiel ein Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose. Ziel dieser Behandlung ist eine Verbesserung der Bewegungsabläufe zur Erleichterung der alltäglichen Bewegungen.
Dies wird durch die Techniken PNF (=Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) sowie KG nach Bobath erreicht.

KGG ist krankengymnastische Therapie an speziellen medizinischen Trainingsgeräten zur Behandlung krankhafter Muskelschwäche, Muskelungleichgewicht oder -verkürzung, vor allem bei chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule sowie bei Patienten nach operativen Eingriffen. Die KGG findet grundsätzlich in Kleingruppen von bis zu 3 Personen statt, die jeweils eine Stunde trainieren und einen speziell auf sie und ihre Beschwerden zugeschnittenen Trainingsplan erhalten. Unabdingbar ist die Anleitung, Aufsicht und Kontrolle unmittelbar durch den behandelnden Therapeuten.

Manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlung zur Entstauung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, sogenannten Ödemen, verschiedener Ursachen. Durch die Lymphdrainage soll der Lymphabtransport angeregt und unterstützt werden, um die Ödeme zu reduzieren. Indikationen sind z.B. chronische Venenschwäche, Brustkrebserkrankungen und postoperative Ödeme.
Begonnen wird die Therapie im Halsbereich, um den Körper auf die bevorstehende Behandlung vorzubereiten und den Übergang des Lymphsystems in das venöse Blutsystem „freizumachen“. Mit massageähnlichen, sanften Griffen sollen die oberflächlich gelegenen Lymphgefäße angeregt werden, die Gewebsflüssigkeit aufzunehmen und abzutransportieren. Bei Schädigungen des Lymphsystems selbst ist oft auch eine begleitende Kompressionstherapie (Bandagierung) des betroffenen Gebietes angezeigt. Gegebenenfalls erforderliche Kompressionsbinden sind gesondert als Verbandsmittel zu verordnen, sofern keine Hilfsmittel zur Kompressionstherapie vorhanden sind.

Die Manuelle Therapie ist eine Behandlungsmethode aus dem Bereich der Manuellen Medizin, die sich auf eine genaue Untersuchung und Behandlung der funktionellen Beschwerden des Patienten konzentriert. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und Bewegungseinschränkungen verschiedener Ursachen zu lösen. Dies geschieht überwiegend durch den Therapeuten selbst, der Einfluss auf verschiedene Gewebe wie Muskulatur, Gelenke und Nerven nimmt.
Bei der Manuellen Therapie werden diverse funktionelle Verbindungen berücksichtigt, die zum Beispiel durch eine über einen längeren Zeitraum eingenommene Schonhaltung verursacht werden und den kompletten Bewegungsablauf einschränken können, d.h. dass zum Beispiel bei Rückenschmerzen auch eine Fehlstellung im Fuß oder im Becken die Ursache sein kann und im Rahmen der MT behandelt wird.
Sobald die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt ist, gehört ebenso eine Stabilisation des betroffenen Bereichs zur Therapie (z.B. durch Haltungs- und Kräftigungsübungen), um die Beschwerdefreiheit auch nachhaltig zu gewährleisten.

Osteopathische Techniken sind manuelle Behandlungsmethoden. Neben dem Bewegungsapparat werden ebenso innere Organe, das zentrale Nervensystem und die Durchblutung über manuelle Techniken beeinflusst. Die Osteopathischen Techniken sind auf eine ganzheitliche Behandlung des Menschen ausgerichtet, mit dem Ziel, die Durchblutung und nervale Versorgung aller Strukturen zu verbessern.
Osteopathische Techniken sind  angewandte Wissenschaft: sie stützen sich auf anatomische und physiologische Kenntnisse. Die Kombination aus klinischem Verständnis und dem Gebrauch der Hände als diagnostisches und therapeutisches Mittel macht sie so einzigartig.

Dies ist eine Behandlungsmethode, die auf den Prinzipien der craniosacralen Therapie aufgebaut ist. Körper und Seele werden im Loslassen von festgehaltenen Spannungen, die durch Traumata
(z.B. durch einen Sturz) entstanden sind, unterstützt.

Sie wirken je nach Indikation schmerzlindernd, beeinflussen den Muskeltonus (die Muskelspannung) und wirken reflektorisch auf innere Organe.

Heiße Rolle
Die heiße Rolle wurde von Kneipp erfunden und dient besonders zur lokalen Mehrdurchblutung mit entkrampfender, schmerzlindernder und reflektorischer Wirkung auf innere Organe, kann aber auch zur Entspannung anderer Körperbereiche angewandt werden.

Heißluft
Wärmetherapie mittels Heißluft sorgt durch strahlende und geleitete Wärme zur Muskelentspannung und Schmerzlinderung.

Naturmoor- und Fangopackungen
Die Warmpackungen mit sogenannten Peloiden (Fango oder Naturmoor) sind zur Applikation intensiverer Wärme. Besonders die bei uns angewandte Naturmoorpackung hat mehrere positive Aspekte: Die Naturmoorpackung wird erst direkt bei der Anwendung auf einen Wärmeträger gelegt und verabreicht somit eine für den Körper verträglichere ansteigende Wärme, d.h. ein „Hitzeschock“ zu Beginn wie bei der Fango bleibt aus. Außerdem erreicht die Wärme so eine wesentlich höhere Tiefenwirkung, die auch deutlich länger anhält. Naturmoor ist ebenfalls eine feuchte Wärme, wodurch sich die Hautporen öffnen, die Aufnahme der heilenden Wirkstoffe verbessert und die Tiefenwirkung unterstützt wird.

Ultraschall
Der Ultraschall wird eingesetzt zur Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels und dient der Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten. Außerdem ist nach ärztlicher Verordnung eine Applikation von Wirkstoffen, wie zum Beispiel Diclofenac (Voltaren Emulgel) in tiefere Gewebsschichten möglich.